Sehr schade, dass die 5 Jungs nicht weiterkamen … dieser entspannte musikalische Moment hätte dem großen Finale sicher sehr gut getan.
Aber wie Ramirez (s.u.) schon treffend sagt(e), ein “Flair von Fernsehgarten oder Silbereisen-Show” ist nicht ganz von der Hand zu weisen – vielleicht hätte ein Hauch mehr Sexappeal geholfen, den Song ins Finale zu kriegen?!
Warum und wie vergleichweise der polnische Beitrag es ins Finale geschafft hat, bleibt wie immer (vorerst) ein eurovisionäres Rätsel…
Ja, Portugal ist eigen. Man hat zwar mit einem Wechsel des Bühnenoutfits und einer netten Kamerafahrt für die Präsentation noch etwas probiert, aber es blieb durch den Song irgendwie das Flair von Fernsehgarten oder Silbereisen-Show, oder auch Familienfest – wo ein paar gesangstalentierte Sprösslinge der Familienmatriarchin ein Ständchen zum Jubiläum singen.
Ein Schlaflabor hat diesen Song gehört, und angefragt ob man diesen Song nicht dazu nutzen könnte, um Patienten mit Schlafprobleme, einzusetzen. Allein dafür sage ich: obrigado Portugal.
Ich finde diesen Song sehr erfrischend. Also ich bin gerade aufgewacht, und fühle mich wie ein Fisch im Wasser. Echt leute, da schlafen einem ja die Füße ein. Und das schlimme ist, die wollen jetzt nicht wieder aufwachen.
Herrlich! Völlig aus der Zeit gefallen, aber gerade deswegen irgendwie interessant. Aber ich bin wahrscheinlich der Einzige, der das gut findet. Schon auch irgendwie beeindruckend, wie Portugal über die Jahrzehnte ganz selbstbewusst ihren eigenen Stiefel durchziehen.
Das würde doch gut zu einer Beerdigung passen. Klingt auch wie ‘ne mittelmäßige DSDS-Audition oder ‘ne Schulaufführung in gemieteten Anzügen von C&A. Die Geige und die Rose am Schluss vom Typen mit dem Schnauz … Welch ein Graus!
Dieses Lied würde ich selbst bei einer Beerdigung nicht abspielen . Da fallen ja die Trauernden vor lauter Langeweile in die Gruft, bzw,springen freiwillig dort rein.
Ein ruhiges Schlaflied, herrlich altmodisch, harmonisch vorgetragen. Schönes Konstrastprogramm zu den generischen Beiträgen, aber leider auch so gar nichts für den ESC. Allerdings könnte das Stück ja wider Erwarten im Finale landen, war 2025 bei portugiesischem Beitrag ja auch so. Allerdings dürfte es dann eben dort nicht weit vorne landen.
Wunderbar, wie konsequent dieser Beitrag am Puls der Zeit vorbeigeht – und irgendwie finde ich es herzerweichend sympathisch … ähnlich wie die Beiträge aus Malta und Italien, scheint der Trend zum Stil der 50er und 60er ESC-Chansonniers zurückzugehen. Ist mir allemal lieber als dieses konstruierte und musikalisch sinnbefreite Gejodele eines JJs vom vergangenen Jahr.
Ich verstehe die Portugiesen nicht, da schickt man ein Lied, das vielleicht in Portugal offensichtlich gut ankommt, aber das ist doch in Europa vollkommen chancenlos. Warum sind die meisten Songs in Portugal immer so elend langweilig?
… aber, genau das hat doch beim portugiesischen Team Tradition, frei nach dem Motto, wir machen einfach UNSER Ding … das war ja letztlich bei den Geschwistern Sobral nicht viel anders – da gab es auch VIELE, denen im Vorfeld die Füße bei ‘Amar pelos dois’ einschliefen. Zugegeben, das war als Lied dann schon noch ein anderes Kaliber als das diesjährige ‘Rosa’.
Und ich denke, “Portugal” ist klammheimlich froh, wenn es den ESC nicht oder gar nie wieder ausrichten ‘muss’ – und eine musikalische Atempause, zwischen all dem übrigen Gelärm dieses Jahrgangs, mit den Sangesräubern ist sicher recht wohltuend.
Hmmm, das Publikum lauscht andächtig dem Gesang der fünf Banditen und dem Gedudel der unvermeidlichen Geige.
Glaubt in Portugal wirklich jemand, dass ein portugiesisches Liedchen mit dem morbiden Charme eines Volksliedes irgendjemanden in Europa aus dem Sessel reißen könnte?
Meine Prognose: Portugal ist nicht im Finale dabei.
17 Kommentare
LaneTvoje
Sehr schade, dass die 5 Jungs nicht weiterkamen … dieser entspannte musikalische Moment hätte dem großen Finale sicher sehr gut getan.
Aber wie Ramirez (s.u.) schon treffend sagt(e), ein “Flair von Fernsehgarten oder Silbereisen-Show” ist nicht ganz von der Hand zu weisen – vielleicht hätte ein Hauch mehr Sexappeal geholfen, den Song ins Finale zu kriegen?!
Warum und wie vergleichweise der polnische Beitrag es ins Finale geschafft hat, bleibt wie immer (vorerst) ein eurovisionäres Rätsel…
Ramirez
Ja, Portugal ist eigen. Man hat zwar mit einem Wechsel des Bühnenoutfits und einer netten Kamerafahrt für die Präsentation noch etwas probiert, aber es blieb durch den Song irgendwie das Flair von Fernsehgarten oder Silbereisen-Show, oder auch Familienfest – wo ein paar gesangstalentierte Sprösslinge der Familienmatriarchin ein Ständchen zum Jubiläum singen.
Anke Lenze
Schön. Portugal bleibt Portugal. Hurra!
tommymuc
Sehr schön, sehr retro und was für´s Herz, Portugal bleibt bei seinen Wurzeln und das ist gut so!
agrippa
ich wollte es kommentieren, bin dabei eingeschlafen. nochmal hören wollte ich es auch nicht.
Ramirez
*grins*
disneyfan5000
Ein Schlaflabor hat diesen Song gehört, und angefragt ob man diesen Song nicht dazu nutzen könnte, um Patienten mit Schlafprobleme, einzusetzen. Allein dafür sage ich: obrigado Portugal.
disneyfan5000
Ich finde diesen Song sehr erfrischend. Also ich bin gerade aufgewacht, und fühle mich wie ein Fisch im Wasser. Echt leute, da schlafen einem ja die Füße ein. Und das schlimme ist, die wollen jetzt nicht wieder aufwachen.
zrhdus
Herrlich! Völlig aus der Zeit gefallen, aber gerade deswegen irgendwie interessant. Aber ich bin wahrscheinlich der Einzige, der das gut findet. Schon auch irgendwie beeindruckend, wie Portugal über die Jahrzehnte ganz selbstbewusst ihren eigenen Stiefel durchziehen.
disneyfan5000
Aus welcher Zeit? Die Steinzeit?
SwissPapa
Das würde doch gut zu einer Beerdigung passen. Klingt auch wie ‘ne mittelmäßige DSDS-Audition oder ‘ne Schulaufführung in gemieteten Anzügen von C&A. Die Geige und die Rose am Schluss vom Typen mit dem Schnauz … Welch ein Graus!
disneyfan5000
Dieses Lied würde ich selbst bei einer Beerdigung nicht abspielen . Da fallen ja die Trauernden vor lauter Langeweile in die Gruft, bzw,springen freiwillig dort rein.
Grand Prix Eurovision de la Chanson
Ein ruhiges Schlaflied, herrlich altmodisch, harmonisch vorgetragen. Schönes Konstrastprogramm zu den generischen Beiträgen, aber leider auch so gar nichts für den ESC. Allerdings könnte das Stück ja wider Erwarten im Finale landen, war 2025 bei portugiesischem Beitrag ja auch so. Allerdings dürfte es dann eben dort nicht weit vorne landen.
LaneTvoje
Wunderbar, wie konsequent dieser Beitrag am Puls der Zeit vorbeigeht – und irgendwie finde ich es herzerweichend sympathisch … ähnlich wie die Beiträge aus Malta und Italien, scheint der Trend zum Stil der 50er und 60er ESC-Chansonniers zurückzugehen. Ist mir allemal lieber als dieses konstruierte und musikalisch sinnbefreite Gejodele eines JJs vom vergangenen Jahr.
disneyfan5000
Ich verstehe die Portugiesen nicht, da schickt man ein Lied, das vielleicht in Portugal offensichtlich gut ankommt, aber das ist doch in Europa vollkommen chancenlos. Warum sind die meisten Songs in Portugal immer so elend langweilig?
LaneTvoje
… aber, genau das hat doch beim portugiesischen Team Tradition, frei nach dem Motto, wir machen einfach UNSER Ding … das war ja letztlich bei den Geschwistern Sobral nicht viel anders – da gab es auch VIELE, denen im Vorfeld die Füße bei ‘Amar pelos dois’ einschliefen. Zugegeben, das war als Lied dann schon noch ein anderes Kaliber als das diesjährige ‘Rosa’.
Und ich denke, “Portugal” ist klammheimlich froh, wenn es den ESC nicht oder gar nie wieder ausrichten ‘muss’ – und eine musikalische Atempause, zwischen all dem übrigen Gelärm dieses Jahrgangs, mit den Sangesräubern ist sicher recht wohltuend.
treppi
Hmmm, das Publikum lauscht andächtig dem Gesang der fünf Banditen und dem Gedudel der unvermeidlichen Geige.
Glaubt in Portugal wirklich jemand, dass ein portugiesisches Liedchen mit dem morbiden Charme eines Volksliedes irgendjemanden in Europa aus dem Sessel reißen könnte?
Meine Prognose: Portugal ist nicht im Finale dabei.