Sie sieht aus wie Céline, klingt wie Céline, liefert einen Ohrwurm à la Céline ab. Kommt vermutlich ins Finale, landet dort dann aber gar nicht Céline-mässig im Mittelfeld. Australien hat auch schon mehr geboten.
Danke, Göttin, genau DAS dachte ich gestern beim 2. Semi auch, “eine Powerballade, die Céline nie gesungen hat (oder gar singen wollte)” … so was funktioniert/gehört in/nach Las Vegas, aber beim ESC?! Dabei will ich Talent, Können und Ausstrahlung von Frau Goodrem nicht schmähen oder schmälern, aber dieser Song (+ Präsentation) ist halt so austauschbar wie anglophoner Chart-Pop eben sein kann (und offensichtlich auch ‘will’), und dem halt das gewisse ESC-Flair fehlt – und diesbezüglich hat ‘Australien’ für mich auch nie wirklich etwas Eigenes zum Wettbewerb beigesteuert … und die könnten jetzt nach 10 Jahren auch mal wieder ‘down under’ bleiben… für mich gehören die einfach nicht wirklich dazu… vielleicht wäre die Idee eines alljährlich wechselnden, externen Gastlandes noch eine Idee – ich könnte mir vorstellen, Brasilien, Indien oder auch aus Afrika kämen sicherlich mal andere musikalische “Farben/Impulse”, als letztlich immer nach ähnlichem Muster gestrickter Radio-Pop…
Ich liebe Delta – einige ihrer früheren Songs gehören bis heute zu meiner 100-Jahre-alt-Lieblingsliste… Aber dieser Beitrag hier ist mir stellenweise zu wirr und hektisch. Nichts Erfrischendes vom anderen Ende der (Musik-) Welt.
Aber Achtung: Delta Goodrem ist eine ausserordentlich charismatische Frau – ihre Bühnenpräsenz dürfte riesengross, einnehmend und gewinnend werden. Ich mag ihre innere Schönheit, die die “perfekt” wirkende äussere Fassade irgendwie noch durchstrahlt.
Ich mag Delta Goodrem sehr. Habe noch CDs von ihr im Schrank stehen. Wusste gar nicht, dass man sie ausserhalb von Australien kennt. Ihr seht also, ich bin ein wenig voreingenommen. Ich drücke ihr natürlich sehr die Daumen, auch wenn der Song recht altbacken rüberkommt. Eine Hymne ist er trotzdem. Good luck.
Klingt wie ein Song von der Céline-Dion/Lara-Fabian Resterampe.
Dass der in die Jahre gekommene Aussie-Superstar singen kann, muss man ja eigentlich nicht erwähnen (das erwarte ich bei einem Gesangswettbewerb), aber im Vergleich zu so manch anderen Trällervogeln in diesem Jahrgang schon bemerkenswert.
Himmelherrgott, dann lass “Australien” bitte einmal gewinnen, vielleicht ziehen sie sich danach endlich zurück?!
Denn bisher habe ich von denen noch nie einen Beitrag gehört, der irgendwie den Contest nachhaltig bereichert hätte – und Konsenspop können die Schweden eh besser…
Céline-Dion-Restrampe…;-) Kennst Du das Lied, das sie für Céline geschrieben hat? Zwei Frauen vom FAST selben Kaliber; nein Quatsch, das war nun Rhetorik, denn an Céline kommt seit dem Eiffelturm-Momentum keine einzige andere Pop-Sängerin mehr vorbei… ich drücke Delta die Daumen, denn ein ESC in Australien brächte echt Glanz in die Hütte!
Lara wer?
Da liegst du ganz richtig, LaneTvoje. Mir macht’s aber nichts aus, dass Australien weiterhin mitmacht, nur will ich mal was, das wirklich gut und eingängig ist und nicht so verkorkst wie die letzten Jahre.
Die Aussies wollen es mal wieder wissen und schicken Delta Goodrem an die Front.
Gute Wahl, die Frau KANN singen! Auch wenn ihr Werk im “LaraFabian-CelineDion”-Stil etwas angestaubt erklingt, wünscht man ihr und Australien eine Platzierung ganz weit vorne.
Das könnte was für Australien werden dieses Jahr- eine gute und gekonnt präsentierte Komposition und Produktion, etwas über-dramatisiert vielleicht, aber das ist der ESC ja auch….!
“Priscilla, Königin der Wüste” War ein Road-Movie über schwule Travestiekünstler in Australien aus den 90’ern. Könnte der Titelsong dazu sein… Etwas altbacken, aber solide. I Like IT, so wie ich den Film mochte.
Okay, Australien fährt auf. Und wie! Die Down Under weltbekannte Interpretin wird dort als “Céline Dion Australiens” gehandelt. Sie liefert ab – da merkt man, dass kein Amateur am Mikro steht. Das Lied selbst ist gefällig, üppig orchestriert, auf gewinnen getrimmt. Spielt dahingehend in der Liga von Dami Im von 2016. Kommt auf jeden Fall sehr weit nach vorne, wenn sie das live auch rüberbringt.
16 Kommentare
Ramirez
Dank Stimme und Charisma von Delta Goodrem im Finale. Der Song an sich hätte das nicht geschafft.
Göttin des ESC
Sie sieht aus wie Céline, klingt wie Céline, liefert einen Ohrwurm à la Céline ab. Kommt vermutlich ins Finale, landet dort dann aber gar nicht Céline-mässig im Mittelfeld. Australien hat auch schon mehr geboten.
LaneTvoje
Danke, Göttin, genau DAS dachte ich gestern beim 2. Semi auch, “eine Powerballade, die Céline nie gesungen hat (oder gar singen wollte)” … so was funktioniert/gehört in/nach Las Vegas, aber beim ESC?! Dabei will ich Talent, Können und Ausstrahlung von Frau Goodrem nicht schmähen oder schmälern, aber dieser Song (+ Präsentation) ist halt so austauschbar wie anglophoner Chart-Pop eben sein kann (und offensichtlich auch ‘will’), und dem halt das gewisse ESC-Flair fehlt – und diesbezüglich hat ‘Australien’ für mich auch nie wirklich etwas Eigenes zum Wettbewerb beigesteuert … und die könnten jetzt nach 10 Jahren auch mal wieder ‘down under’ bleiben… für mich gehören die einfach nicht wirklich dazu… vielleicht wäre die Idee eines alljährlich wechselnden, externen Gastlandes noch eine Idee – ich könnte mir vorstellen, Brasilien, Indien oder auch aus Afrika kämen sicherlich mal andere musikalische “Farben/Impulse”, als letztlich immer nach ähnlichem Muster gestrickter Radio-Pop…
Anke Lenze
Hübsche Ballade, professionell dargebracht. Bin gespannt auf die Live-Performance …
torino
Ich liebe Delta – einige ihrer früheren Songs gehören bis heute zu meiner 100-Jahre-alt-Lieblingsliste… Aber dieser Beitrag hier ist mir stellenweise zu wirr und hektisch. Nichts Erfrischendes vom anderen Ende der (Musik-) Welt.
Aber Achtung: Delta Goodrem ist eine ausserordentlich charismatische Frau – ihre Bühnenpräsenz dürfte riesengross, einnehmend und gewinnend werden. Ich mag ihre innere Schönheit, die die “perfekt” wirkende äussere Fassade irgendwie noch durchstrahlt.
Ramirez
Delta Goodrem, das ist schon ein vokales Kaliber. Der Song ist teils etwas sperrig. Wird spannend für welche Platzierung das reicht.
zrhdus
Ich mag Delta Goodrem sehr. Habe noch CDs von ihr im Schrank stehen. Wusste gar nicht, dass man sie ausserhalb von Australien kennt. Ihr seht also, ich bin ein wenig voreingenommen. Ich drücke ihr natürlich sehr die Daumen, auch wenn der Song recht altbacken rüberkommt. Eine Hymne ist er trotzdem. Good luck.
LaneTvoje
Klingt wie ein Song von der Céline-Dion/Lara-Fabian Resterampe.
Dass der in die Jahre gekommene Aussie-Superstar singen kann, muss man ja eigentlich nicht erwähnen (das erwarte ich bei einem Gesangswettbewerb), aber im Vergleich zu so manch anderen Trällervogeln in diesem Jahrgang schon bemerkenswert.
Himmelherrgott, dann lass “Australien” bitte einmal gewinnen, vielleicht ziehen sie sich danach endlich zurück?!
Denn bisher habe ich von denen noch nie einen Beitrag gehört, der irgendwie den Contest nachhaltig bereichert hätte – und Konsenspop können die Schweden eh besser…
torino
Céline-Dion-Restrampe…;-) Kennst Du das Lied, das sie für Céline geschrieben hat? Zwei Frauen vom FAST selben Kaliber; nein Quatsch, das war nun Rhetorik, denn an Céline kommt seit dem Eiffelturm-Momentum keine einzige andere Pop-Sängerin mehr vorbei… ich drücke Delta die Daumen, denn ein ESC in Australien brächte echt Glanz in die Hütte!
Lara wer?
SwissPapa
Da liegst du ganz richtig, LaneTvoje. Mir macht’s aber nichts aus, dass Australien weiterhin mitmacht, nur will ich mal was, das wirklich gut und eingängig ist und nicht so verkorkst wie die letzten Jahre.
wolli
Die Aussies wollen es mal wieder wissen und schicken Delta Goodrem an die Front.
Gute Wahl, die Frau KANN singen! Auch wenn ihr Werk im “LaraFabian-CelineDion”-Stil etwas angestaubt erklingt, wünscht man ihr und Australien eine Platzierung ganz weit vorne.
agrippa
jetzt aber wollen sie es wissen.
so richtig hat down under den esc immer noch
nicht verstanden. natürlich im finale. glückwunsch.
tommymuc
Das könnte was für Australien werden dieses Jahr- eine gute und gekonnt präsentierte Komposition und Produktion, etwas über-dramatisiert vielleicht, aber das ist der ESC ja auch….!
retep
Wow endlich mal wieder ein für mich persönlich würdiger ESC Song! Bravo
turout
“Priscilla, Königin der Wüste” War ein Road-Movie über schwule Travestiekünstler in Australien aus den 90’ern. Könnte der Titelsong dazu sein… Etwas altbacken, aber solide. I Like IT, so wie ich den Film mochte.
Grand Prix Eurovision de la Chanson
Okay, Australien fährt auf. Und wie! Die Down Under weltbekannte Interpretin wird dort als “Céline Dion Australiens” gehandelt. Sie liefert ab – da merkt man, dass kein Amateur am Mikro steht. Das Lied selbst ist gefällig, üppig orchestriert, auf gewinnen getrimmt. Spielt dahingehend in der Liga von Dami Im von 2016. Kommt auf jeden Fall sehr weit nach vorne, wenn sie das live auch rüberbringt.