Warum sollte es beim Public Voting nicht mit rechten Dingen zugegangen sein? Welch ein Unsinn!
Ich habe in den letzten beiden Jahren, genau wie meine Freunde, kräftig für dieses geschundene Land angerufen. Wer die Bilder und Geschichten vom Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 gesehen hat und die Gesichter der grausam hingerichteten, unschuldigen und meist jungen Menschen kennt, der wird die nächsten 100 Jahre für Israel anrufen.
Zumal die Beiträge das Leid, das Unrecht und die Grausamkeit des erlittenen Terrors intensiv und mitfühlend in die Herzen empathischer Menschen transportieren.
BEST WISHES FOR ISRAEL!
Ob politische Ansichten hier willkommen sind oder nicht: ich mag keine Künster*innen, die für Diktaturen, menschen- und völkerrechtsverletzende Regimes performen. Zwar kann dieser Mann hier und sein Team ganz humane Haltungen haben, und ganz zweifellos kann er singen, sogar richtig gut sogar und gewinnend. Aber es tut mir leid: NICHTS rechtfertigt für mich Singen vor derartigen Kriegsverbrechen.
Ich muss einfach sagen, dass dieser Beitrag einer der besten ist. Mitreissend, Drama (aber nicht zu viel), gute Stimme, sicherer Gesang, multikulti und auch optisch nett. Ich hoffe nicht, dass Israel gewinnt, sonst gibts Tumulte. Aber die Israelis haben es einfach drauf.
Einfach wunderschön – so wie letztes Jahr. Leider aus einem Land, das zurzeit leider völlig tabu ist und nicht mitmachen sollte. Da kann der Sänger aber nichts dafür, wie disneyfan5000 richtig feststellt. Bin ja gespannt, wie viele Stimmen die dieses Jahr kriegen. Beim Public Voting ging das ja in den letzten zwei Jahren sicherlich nicht mit rechten Dingen zu.
Schöner (eurovisionärer weil polyglotter) Song mit guter Stimme, und definitiv der bessere französische Beitrag, als das “Fünfte-Element-KI-“Getraller von/mit Monroe.
Definitiv im Finale!
Politisch gesehen, habe ich mich gefreut das die EBU sich gegen die Antisemiten und Judenhasser aus Spanien, Niederlande, Slowenien und Island gestellt hat und denen eine schallernde Ohrfeige gegeben hat.
Jetzt kommen wir aber zum musikalischen. Und da bin ich echt enttäuscht. Hätte mir von Israel echt mehr erhofft. Und warum müssen die immer in Französisch singen? Finde ich nicht gerade authentisch. Bin zwar froh, das Israel nach wie vor dabei ist und auch bleiben wird, aber das Lied gefällt mir gar nicht.
Ich versuche mal nicht Israel zu bewerten, sondern das Lied. Der französische Teil klingt wie ein französischer Chanson und überzeugt mich, wäre es der französische Beitrag. Schade, dass er nicht vollständig in der wunderbaren Sprache hebräisch singt. Der englische Teil ist für die Tonne. Gutes Lied, falsches Land.
Sehr schön! Noam Bettan ist ein fantastischer Sänger mit samtweicher Stimme und viel Charisma – jetzt schon besingt er “Michelle” wie den Siegertitel dreisprachig. Also, wenn´s nach mir geht, kriegt er die Trophäe… oder eben doch Sarah Engels oder sonstwer 😉 !
Israel kanns halt einfach – “leider” möchte man nachschicken!
Im unfassbar schlechten Jahrgang’26 einer der wenigen Höhepunkte.
Auf die Punktewertung darf man mal gespannt sein.
Aus Israel kommt ein dramatisches Schmacht-Stück in drei Sprachen mit Einsprengseln von nahöstlichem Flair. Wenn er auch live so gut singen kann, kommt es sicher weiter. In diesem schwachen Jahrgang ist das allerdings auch nicht ganz so schwierig.
12 Kommentare
ESC-Expertenwissen
Warum sollte es beim Public Voting nicht mit rechten Dingen zugegangen sein? Welch ein Unsinn!
Ich habe in den letzten beiden Jahren, genau wie meine Freunde, kräftig für dieses geschundene Land angerufen. Wer die Bilder und Geschichten vom Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 gesehen hat und die Gesichter der grausam hingerichteten, unschuldigen und meist jungen Menschen kennt, der wird die nächsten 100 Jahre für Israel anrufen.
Zumal die Beiträge das Leid, das Unrecht und die Grausamkeit des erlittenen Terrors intensiv und mitfühlend in die Herzen empathischer Menschen transportieren.
BEST WISHES FOR ISRAEL!
torino
Ob politische Ansichten hier willkommen sind oder nicht: ich mag keine Künster*innen, die für Diktaturen, menschen- und völkerrechtsverletzende Regimes performen. Zwar kann dieser Mann hier und sein Team ganz humane Haltungen haben, und ganz zweifellos kann er singen, sogar richtig gut sogar und gewinnend. Aber es tut mir leid: NICHTS rechtfertigt für mich Singen vor derartigen Kriegsverbrechen.
zrhdus
Ich muss einfach sagen, dass dieser Beitrag einer der besten ist. Mitreissend, Drama (aber nicht zu viel), gute Stimme, sicherer Gesang, multikulti und auch optisch nett. Ich hoffe nicht, dass Israel gewinnt, sonst gibts Tumulte. Aber die Israelis haben es einfach drauf.
SwissPapa
Einfach wunderschön – so wie letztes Jahr. Leider aus einem Land, das zurzeit leider völlig tabu ist und nicht mitmachen sollte. Da kann der Sänger aber nichts dafür, wie disneyfan5000 richtig feststellt. Bin ja gespannt, wie viele Stimmen die dieses Jahr kriegen. Beim Public Voting ging das ja in den letzten zwei Jahren sicherlich nicht mit rechten Dingen zu.
LaneTvoje
Schöner (eurovisionärer weil polyglotter) Song mit guter Stimme, und definitiv der bessere französische Beitrag, als das “Fünfte-Element-KI-“Getraller von/mit Monroe.
Definitiv im Finale!
disneyfan5000
Politisch gesehen, habe ich mich gefreut das die EBU sich gegen die Antisemiten und Judenhasser aus Spanien, Niederlande, Slowenien und Island gestellt hat und denen eine schallernde Ohrfeige gegeben hat.
Jetzt kommen wir aber zum musikalischen. Und da bin ich echt enttäuscht. Hätte mir von Israel echt mehr erhofft. Und warum müssen die immer in Französisch singen? Finde ich nicht gerade authentisch. Bin zwar froh, das Israel nach wie vor dabei ist und auch bleiben wird, aber das Lied gefällt mir gar nicht.
turout
Ich versuche mal nicht Israel zu bewerten, sondern das Lied. Der französische Teil klingt wie ein französischer Chanson und überzeugt mich, wäre es der französische Beitrag. Schade, dass er nicht vollständig in der wunderbaren Sprache hebräisch singt. Der englische Teil ist für die Tonne. Gutes Lied, falsches Land.
tommymuc
Sehr schön! Noam Bettan ist ein fantastischer Sänger mit samtweicher Stimme und viel Charisma – jetzt schon besingt er “Michelle” wie den Siegertitel dreisprachig. Also, wenn´s nach mir geht, kriegt er die Trophäe… oder eben doch Sarah Engels oder sonstwer 😉 !
Berlino
Auch immer die gleiche Grütze! Sollten die nicht eigentlich disqualifiziert werden??
disneyfan5000
Nee die machen mit, und das ist auch gut so. Der Künstler kann ja nix für die Politik.
wolli
Israel kanns halt einfach – “leider” möchte man nachschicken!
Im unfassbar schlechten Jahrgang’26 einer der wenigen Höhepunkte.
Auf die Punktewertung darf man mal gespannt sein.
Grand Prix Eurovision de la Chanson
Aus Israel kommt ein dramatisches Schmacht-Stück in drei Sprachen mit Einsprengseln von nahöstlichem Flair. Wenn er auch live so gut singen kann, kommt es sicher weiter. In diesem schwachen Jahrgang ist das allerdings auch nicht ganz so schwierig.