Schade, da musste ich doch meine anfängliche , erste Meinung zu diesem Song letztlich doch revidieren.
Nicht nur, dass mir klar wurde, dass hier immer wieder ‘What’s a woman’ von Vaya Con Dios durchschimmert – vor allem diese Präsentation – give me a break!
Hat man ‘in der Schweiz’ gelegentlich den Drang und Hang eigentlich in sich gute Beiträge zu Tode zu inszenieren!?
Schon die wunderschöne Ballade von Marius Bear (2022) wurde so dämlich präsentiert, dass er im Finale nur auf einem 17. Platz landete. Auch bei und mit ‘Alice’ hätte es in etwas abgespeckter Darbietung vielleicht doch noch ins Finale gereicht. Aber so? Gut, dass ich mir das nicht noch einmal ansehen ‘muss’… sorry
Vielleicht zu viel reingepackt und wohl zu düster inszeniert. (Schon allein das Outfit für Veronica Fusaro.)
Hätte sie vom Song her aber schon eher im Finale gesehen, als Tschechien, Norwegen oder Malta.
Tja. Schade. Der Auftritt und die Inszenierung waren tadellos. Vielleicht überlegt sich die Schweizer Jury, die den Song aussucht, aber, ob es wirklich eine gute Idee war, einfach einen von 5 eingereichten Liedern als Beitrag zu bestimmen, die aus einer bestehenden EP einer Interpretin stammen. Alle Beiträge, mit denen die Schweiz wirklich gepunktet hat, stammten nämlich aus einem Songwriting-Camp und wurden extra für den ESC geschrieben. Das hier sollte ein einmalige Experiment bleiben. Bestehende Liedchen sind kein ESC-Material.
Ich bin völlig geschockt!
Hatte überhaupt nicht damit gerechnet, dass sich die Schweiz mit diesem klasse Song nicht fürs Finale qualifizieren würde.
Diese Abstimmung kann ich absolut nicht nachvollziehen!
Ein Füllstück aus einem bestehenden Album für den ESC? Ernsthaft, Schweiz? Viele ESC-Fans wundern sich und sehen schon das Finale nicht. Hoffen wir das Beste, denn „das Beste“, das ist das harmlose Liedchen ganz bestimmt nicht.
Ich freue mich: zum dritten Mal in Folge hat die Schweiz den unausgelutschtesten, musikalisch interessantesten und mutigsten Beitrag am Start. Ich wünsche der Interpretin und dem Team dahinter allen erdenklichen Erfolg.
+ Das Arrangement ist bluesig, passt meines Erachtens gut zu den Lyrics. Wegen der Inszenierung mache ich mir keine Sorgen bei der Schweiz. Stimme auch sehr gut. -> sprich, bei den Jurys sollte der Song Punkte holen.
– Lied selber finde ich nach dem ersten Anhören nicht so catchy, Melodie ist nicht sooo memorable. Höhepunkt fehlt irgendwie. Lyrics zu poetisch und schwer zu fassen. Frage mich, wer sich mit dem Song selber identifiziert und wen es emotionalisieren wird -> Kann mir daher noch nicht vorstellen, dass es Publikumspunkte regnen wird. Wir haben praktisch keine Diaspora. (Die Schweiz macht politisch zu vieles gut. Es wandert praktisch niemand aus. Und leider wird man beim ESC indirekt bestraft dafür…) Deshalb ist es aber auch richtig, dass man primär auf die Jurys setzt.
Ich bin vielleicht nicht so enthusiastisch wie meine Vorredner:innen. Ist sicher eine solide Nummer, die allerdings nie so richtig in Fahrt kommt. Es fehlt mir zudem ein Titel, den man mitsingen kann und der im Ohr hängenbleibt. Finale wird schwierig. Steht und fällt mit der Inszenierung.
Irgendwie gibt mehr der Song ein Nachtclubfeeling. Wo alles verraucht ist und hübsche Damen an Stangen tanzen. Mir gefällt dieser leicht verruchte Stil des Songs. Ob das alles für das Finale reicht, kann ich nicht einschätzen. Aber die Schweiz hat ne mutige Wahl getroffen.
Die Schweiz überrascht wieder mal mit etwas ganz anderem, so gar nicht ESC-typischen Lied: Einer lesbischen Love-Story in bester Singer-Song-Writer-Manier, etwas rockig, aber doch soft, mit einer schönen Melodie, ganz sicher radiotauglich.
Ich hoffe, dass sie sich für die Bühne nicht wieder so cinematischen Experimenten bedienen wie 2025, kam ja beim Publikum nicht so toll an. Veronica Fusaro hat eine tolle Stimme und singt auch live stark. Bin gespannt, wie das dann in Wien umgesetzt wird.
Dieser Song hebt sich total ab von den anderen Beiträgen, gefällt mir super, hoffentlich wird der Song besser umgesetzt auf der Bühne alls letztes Jahr.
wow – eine lesbische lovestory verpackt in einem song der sanft und slow und doch unterschwellig brodelnd daherkommt.
Da stimmt einfach alles – authentisch, stimmig – grosse poprocknummer. Da steckt etwas billie drin , etwas chappell und natürlich auch pink drin – weltklasse!
20 Kommentare
LaneTvoje
Schade, da musste ich doch meine anfängliche , erste Meinung zu diesem Song letztlich doch revidieren.
Nicht nur, dass mir klar wurde, dass hier immer wieder ‘What’s a woman’ von Vaya Con Dios durchschimmert – vor allem diese Präsentation – give me a break!
Hat man ‘in der Schweiz’ gelegentlich den Drang und Hang eigentlich in sich gute Beiträge zu Tode zu inszenieren!?
Schon die wunderschöne Ballade von Marius Bear (2022) wurde so dämlich präsentiert, dass er im Finale nur auf einem 17. Platz landete. Auch bei und mit ‘Alice’ hätte es in etwas abgespeckter Darbietung vielleicht doch noch ins Finale gereicht. Aber so? Gut, dass ich mir das nicht noch einmal ansehen ‘muss’… sorry
Ramirez
Vielleicht zu viel reingepackt und wohl zu düster inszeniert. (Schon allein das Outfit für Veronica Fusaro.)
Hätte sie vom Song her aber schon eher im Finale gesehen, als Tschechien, Norwegen oder Malta.
Grand Prix Eurovision de la Chanson
Tja. Schade. Der Auftritt und die Inszenierung waren tadellos. Vielleicht überlegt sich die Schweizer Jury, die den Song aussucht, aber, ob es wirklich eine gute Idee war, einfach einen von 5 eingereichten Liedern als Beitrag zu bestimmen, die aus einer bestehenden EP einer Interpretin stammen. Alle Beiträge, mit denen die Schweiz wirklich gepunktet hat, stammten nämlich aus einem Songwriting-Camp und wurden extra für den ESC geschrieben. Das hier sollte ein einmalige Experiment bleiben. Bestehende Liedchen sind kein ESC-Material.
Euphemia
Ich bin völlig geschockt!
Hatte überhaupt nicht damit gerechnet, dass sich die Schweiz mit diesem klasse Song nicht fürs Finale qualifizieren würde.
Diese Abstimmung kann ich absolut nicht nachvollziehen!
Ramirez
Grundsoilde. Hoffentlich im Finale. Allerdings ist die markante Stelle des Songs, doch sehr von einem anderen Song entlehnt.
tommymuc
Wirklich sehr gut gewählt, liebe Schweiz, ein toller Song mit einer tollen Sängerin und Hit-Potenzial, alles Gute!!
Göttin des ESC
Ein Füllstück aus einem bestehenden Album für den ESC? Ernsthaft, Schweiz? Viele ESC-Fans wundern sich und sehen schon das Finale nicht. Hoffen wir das Beste, denn „das Beste“, das ist das harmlose Liedchen ganz bestimmt nicht.
agrippa
die schweiz hat einen lauf. nicht im finale wäre eine überraschung.
SamueleRossini
Na, wenn das nix wird. Für mich ein highlight.
torino
Ich freue mich: zum dritten Mal in Folge hat die Schweiz den unausgelutschtesten, musikalisch interessantesten und mutigsten Beitrag am Start. Ich wünsche der Interpretin und dem Team dahinter allen erdenklichen Erfolg.
SwissPapa
Geiler Song mit grossem Chartpotential! Hopp Schwiiz. Basel 2.0 wäre super.
Feever
+ Das Arrangement ist bluesig, passt meines Erachtens gut zu den Lyrics. Wegen der Inszenierung mache ich mir keine Sorgen bei der Schweiz. Stimme auch sehr gut. -> sprich, bei den Jurys sollte der Song Punkte holen.
– Lied selber finde ich nach dem ersten Anhören nicht so catchy, Melodie ist nicht sooo memorable. Höhepunkt fehlt irgendwie. Lyrics zu poetisch und schwer zu fassen. Frage mich, wer sich mit dem Song selber identifiziert und wen es emotionalisieren wird -> Kann mir daher noch nicht vorstellen, dass es Publikumspunkte regnen wird. Wir haben praktisch keine Diaspora. (Die Schweiz macht politisch zu vieles gut. Es wandert praktisch niemand aus. Und leider wird man beim ESC indirekt bestraft dafür…) Deshalb ist es aber auch richtig, dass man primär auf die Jurys setzt.
Fingercrossed.
Hopp Veronica, Hopp SRG!
zrhdus
Ich bin vielleicht nicht so enthusiastisch wie meine Vorredner:innen. Ist sicher eine solide Nummer, die allerdings nie so richtig in Fahrt kommt. Es fehlt mir zudem ein Titel, den man mitsingen kann und der im Ohr hängenbleibt. Finale wird schwierig. Steht und fällt mit der Inszenierung.
disneyfan5000
Irgendwie gibt mehr der Song ein Nachtclubfeeling. Wo alles verraucht ist und hübsche Damen an Stangen tanzen. Mir gefällt dieser leicht verruchte Stil des Songs. Ob das alles für das Finale reicht, kann ich nicht einschätzen. Aber die Schweiz hat ne mutige Wahl getroffen.
Grand Prix Eurovision de la Chanson
Die Schweiz überrascht wieder mal mit etwas ganz anderem, so gar nicht ESC-typischen Lied: Einer lesbischen Love-Story in bester Singer-Song-Writer-Manier, etwas rockig, aber doch soft, mit einer schönen Melodie, ganz sicher radiotauglich.
Ich hoffe, dass sie sich für die Bühne nicht wieder so cinematischen Experimenten bedienen wie 2025, kam ja beim Publikum nicht so toll an. Veronica Fusaro hat eine tolle Stimme und singt auch live stark. Bin gespannt, wie das dann in Wien umgesetzt wird.
Bruno
Dieser Song hebt sich total ab von den anderen Beiträgen, gefällt mir super, hoffentlich wird der Song besser umgesetzt auf der Bühne alls letztes Jahr.
Mello26
2027 Basel again!
wolli
wow – eine lesbische lovestory verpackt in einem song der sanft und slow und doch unterschwellig brodelnd daherkommt.
Da stimmt einfach alles – authentisch, stimmig – grosse poprocknummer. Da steckt etwas billie drin , etwas chappell und natürlich auch pink drin – weltklasse!
LaneTvoje
Von den rockigeren Beiträgen in diesem Jahrgang mit Abstand der beste aus diesem Genre!
retep
Ja sehr schöne Poprock Nummer. Ruhiger rockiger Sound. Finaleinzug ein muss!
Hopp Schweiz