Lynsey de Paul + Mike Moran Rock Bottom

🇬🇧 Grossbritannien ESC 1977

Live-Auftritt Lynsey de Paul + Mike Moran

Final

Lynsey de Paul + Mike Moran sangen für Grossbritannien am ESC 1977 und erreichten mit «Rock Bottom» den 2. Platz

Meinungen zu «Rock Bottom»

18 Kommentare

  • Eigentlich der wahre Sieger. Während der Siegertitel in den Plattenregalen verstaubte – selbst in Frankreich kennt ihn kaum jemand – wurde Rock Bottom ein Riesenhit.

    • @Wolli, ich verstehe deinen indirekten Kommentar zum Siegerlied nicht. Zu “L’oiseau et l’enfant” schreibst du im Februar des Folgejahres: “Was für ein schlichtes, eindringliches und doch leichtes Lied, sowas kann man nur auf Französisch!! Wann honoriert das der Rest Europas mal wieder?” Was gilt nun?

  • tragedy ! wahrlich. wie konnte so ein song gegen dieses suuuuuuper langweilige (gähn) französiche liedchen verlieren? da hätte doch schon der wunderschöne kopf von lynsey für den sieg reichen sollen. egal, bei mir auf platz 10 meiner alltime-esc-hitparade.

  • Ich fand das französische Lied viel besser, dieses Lied hat überhaupt nichts besonderes, es plätschtert so dahin…

  • Ich mag´s nicht . Aber es war auf Deutsch (wie damals üblich , um hierzulande verkauft zu werden) ein Schlager .

  • Da hätte ich mich aber furchtbar geärgert, wenn die vor Marie Myriam gelandet wären. Ich finde das Lied ziemlich langweilig, weil es so monoton auf einem Stimmlevel bleibt.

  • Ein verdienter 2. Platz, wie die meisten der 15 Zweitplatzierungen des Königreichs. Ja, ein origineller Titel, aber andererseits ein Bisschen zu einfach…

  • Ach was war das damals spannen bei der Punkte verteilung denn eigentlich hätte es 1977 zwei Sieger geben müssen und zwar England und Frankreich

  • Ich find es gut, das Lynsey de Paul mit dem zweiten Platz “bestraft” wurde. Sie war unerträglich arrogant und missgönnte Marie Myriam lautstark deren Sieg. Faire Verlierer sehen anders aus. Von der Qualität her ist Rock Bottom mitreißend, pfiffig und fröhlich stimmend. Gegen L’oiseau et l’enfant kann es aber weder musikalisch noch von der Poesie des Texts her mithalten. Insofern bin ich über Wolli, von dessen Urteilskraft ich im allgemeinen viel halte, überrascht.

    • Sie war ein arrogantes Monstrum. Als Mike Moran am Anfang des Auftritts die Zeitung nichtr richtig in die Gegend warf, beschimpfte sie ihn hinter den Kulissen ausgiebigst. Als die drei vom Siegertreppchen bei der “satarparade” waren und einmal die klein gewachsene Rhonda Heath vor ihr stand, bugsierte sie diese nach hintern. In der Garderobe, die natürlich nicht ihen Anforderungen entraf, soll sie sich über jeden erbost haben, der in Ihre Nähe kam, wirklich ein Monstrum dieses ESCs, der wieder auf sich aufmerksam mache, weil die weltweit erfolgreichste Gruppe dieser Zeit, mit zwei Nummer-einsen, Silver Convention, in die Mitte gebugst wurde.

  • Rock bottom von Lynsey de Paul und Mike Moran war zwar hier in Deutschland erfolgreicher als das Sieger Titel lag aber nur daran das die Deutsche version von Rock Bottom besser ankamm als die des Siegertitels

  • Song ist nicht WOW,aber ganz ok, aber der Winnertitel war echt 1000 mal besser!

  • Hätte siegen sollen!!!

  • … ja den song fand ich damals voll toll … die briten sind doch immer wieder für eine clownerie gut …

  • Zu recht Platz 2- im positiven wie im negativen Sinn! An das musikalisch anspruchsvolle Siegerlied konnten sie nicht anstinken, aber besser als der Rest waren sie allemal. Widersprechen muss ich WOLLI, auch der Siegersong war ein Hit,grade in Frankreich, wo er heute zum Klassiker avanciert ist!

  • Auch heute noch gut hörbarer Novelty Song mit selbstironischem Touch und eingängiger Melodie.

    Erinnert allerdings seeehr stark an Esther & Abi Ofarims “Cinderella Rockefella”, das bereits 10 Jahre früher (1967) ein europaweiter Hit war.
    (So viel zum Thema, dieser Britische Beitrag wäre zeitgemäßer gewesen als der Französische Sieger. Diese Art von augenzwinkerndem Dixie-Retro-Pop war 1977 eigentlich schon längst durch…)

  • Im Vorjahr den ESC gewonnen und im Folgejahr der 2 Platz, was will man mehr.

  • Wenn ich verspätet zu jener Debatte auch noch etwas beitragen darf: Die wirklich modernen Beiträge an jenem Abend kamen aus Deutschland und Luxemburg und mit gewissen Abstrichen auch aus Österreich und Belgien. Die oberen Platzierungen waren allesamt durch Beiträge besetzt, die in dem Jahr, als es gerade mit Punk und New Wave so richtig losging und Giorgo Moroder sein “I Feel Love” auf die Menschheit loslies, schon nicht mehr ganz so aktuell klangen. Der britische Beitrag ist in diesem Sinne, andere haben es schon gesagt, für sich genommen ganz gut gemacht und auch nicht ganz so unerträglich polterig wie andere britische Beiträge jener Zeit, aber angesichts dessen, dass im gleichen Jahr The Clash, Wire und Elvis Costello ihre Debütalben veröffentlichten und David Bowie in seiner Berliner Phase wohl seinen künstlerischen Höchststand erreichte, sollte klar sein, dass “Rock Bottom” wohl eher nicht ein Höhepunkt damaligen britischen Musikschaffens ist.

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