Choreographisch haben sich die Damen ein bisschen an den Belgierinnen “Pas de deux” aus dem Vorjahr orientiert, gesanglich dann wohl eher an der Luxemburgerin, die drei Startnummern zuvor genausowenig ihre Töne getroffen hat, wie die beiden nordischen Schönheiten.
Schrill nicht nur das Outfit, sicher auf der Höhe der Zeit, nein schrill auch ihr Gesang, so daß man geneigt ist, während der schlimmen Passagen, die Ohren fest zuzuhalten
Die beiden Damen hatten mehreren Rockopern geschrieben, wovon eine, “Which Witch”, sogar einen gewissen Einfluss auf die aufkommende, berüchtigte norwegische Black-Metal-Szene ausgeübt haben soll – Dinge gibt’s, die kann man sich gar nicht ausdenken. Weitere Überraschung: Dieser Beitrag ist ein Antikriegslied, und zwar ein ziemlich engagiertes (welchen Sinn die Kampfsportkleidung der beiden gehabt haben soll, erschliesst sich mir jedoch nicht ganz…). In etwa so abenteuerlich wie die Karrieren und die künstlerischen Ambitionen der beiden war freilich auch ihr Live-Gesang; richtige Töne ergaben sich da eher nach Zufallsprinzip. Mir ist’s aber direkt gesagt lieber, wenn jemand in der Kunst etwas Risiko in Kauf nimmt; auch auf die Gefahr hin, dass dabei etwas schiefgeht.
3 Kommentare
Dirkhawaii
Beeindruckende Choreografie! Aber sonst nur langweilig…
bandido
Choreographisch haben sich die Damen ein bisschen an den Belgierinnen “Pas de deux” aus dem Vorjahr orientiert, gesanglich dann wohl eher an der Luxemburgerin, die drei Startnummern zuvor genausowenig ihre Töne getroffen hat, wie die beiden nordischen Schönheiten.
Schrill nicht nur das Outfit, sicher auf der Höhe der Zeit, nein schrill auch ihr Gesang, so daß man geneigt ist, während der schlimmen Passagen, die Ohren fest zuzuhalten
pantarhei
Die beiden Damen hatten mehreren Rockopern geschrieben, wovon eine, “Which Witch”, sogar einen gewissen Einfluss auf die aufkommende, berüchtigte norwegische Black-Metal-Szene ausgeübt haben soll – Dinge gibt’s, die kann man sich gar nicht ausdenken. Weitere Überraschung: Dieser Beitrag ist ein Antikriegslied, und zwar ein ziemlich engagiertes (welchen Sinn die Kampfsportkleidung der beiden gehabt haben soll, erschliesst sich mir jedoch nicht ganz…). In etwa so abenteuerlich wie die Karrieren und die künstlerischen Ambitionen der beiden war freilich auch ihr Live-Gesang; richtige Töne ergaben sich da eher nach Zufallsprinzip. Mir ist’s aber direkt gesagt lieber, wenn jemand in der Kunst etwas Risiko in Kauf nimmt; auch auf die Gefahr hin, dass dabei etwas schiefgeht.