Ein seichtes, vor sich hinplätscherndes Machwerk das verdächtig nach einem für ein Castingshow-Gewinner-Trüppchen geschriebenes Massenprodukt klingt. Hübsche Menschen, die ein unauffälliges, langweiliges Liedchen trällern. Schnell vergessen.
Oh Montenegro, wo ist nur deine Originalität geblieben. Alles was Montenegro bisher geschickt hat, selbst die schrägsten Titel, waren besser als dieser öde Seichtkram. Hat Siegel doch wieder einen Song beim ESC?
Gerade von Montenegro hätte ich deutlich mehr erwartet. Schade, ist überhaupt nicht meins. Eine weichgespülte Version von Armenien 2015, jedoch ohne Message, dafür mit Synthesizern ohne Ende.
… endlich mal kein balkanesisches drama … endlich mal was leichtes aus den “schwarzen bergen” … zu dieser entscheidung gratuliere ich … stimmlich ist der beitrag einwandfrei … das lied selber ist “nett” …
Eine ziemlich coole Angelegenheit, weil ein gelungener Mix aus eigener Kultur und Popmusik – gefällt mir sehr gut, wird wohl aber leider keine Chance haben.
Sorry, aber das ist von der ersten bis zur letzten Note sowas von gekünsteltem Pseudokitsch, dass auch meine erste Vermutung war (ich schwöre “Brief und Meinunger”):
Ein weiteres zusammengerührtes Machwerk aus einer Münchener musikalischen Hexenküche (alle Wissen aus welcher) hat heuer erneut den Weg zum ESC gefunden.
Aber egal, auch ohne die Beiden “Eurovisions-Zombies” überlebt der ESC einmal mehr derartig glatt gebügelte, auf Harmonie getrimmte, mit zaghaften Ethno-Zugaben versehene Rührstücke, die sich aus vielen Jahrzehnten ESC-Material nähren , die belanglose Chose in Tel-Aviv, die ohnehinn nur wenige Highlights zu bieten hat.
Somit ist auch Montenegro kein Highlight und erst recht kein “Eurovisions-Himmel” für die Truppe in Sichtweite.
Die sind im “Heaven”, der Zuschauer erleben 3 Minuten lang die Hölle. Der Song war selbst dem Siegel zu kitschig. Montenegro wo ist nur dein Mut geblieben?
Die Zuschauer klatschen, nicht weil sie von der Performance der Kindergartenbrabbelgruppe so begeistert gewesen wären, sondern weil sie froh sind das es vorbei ist. Gruselig. Schade wenn man Pennywise den Gruselclown braucht, ist er nicht da.
22 Kommentare
Grand Prix Eurovision de la Chanson
Ein seichtes, vor sich hinplätscherndes Machwerk das verdächtig nach einem für ein Castingshow-Gewinner-Trüppchen geschriebenes Massenprodukt klingt. Hübsche Menschen, die ein unauffälliges, langweiliges Liedchen trällern. Schnell vergessen.
disneyfan5000
Oh Montenegro, wo ist nur deine Originalität geblieben. Alles was Montenegro bisher geschickt hat, selbst die schrägsten Titel, waren besser als dieser öde Seichtkram. Hat Siegel doch wieder einen Song beim ESC?
Orson Wellness
Belangloser 90er-Jahre Flashback. Danke, nein.
tommymuc
Das plätschert so selbstgefällig vor sich hin, dass man es gleich wieder vergisst…
Lotti
Schade. Hätte mir mehr Balkan gewünscht. Dieses Liedchen tut fast weh in den Ohren. Null originell – Unternull!
Berlino
Könnte auch vom Siegel kommen …
MegaJK97
Gerade von Montenegro hätte ich deutlich mehr erwartet. Schade, ist überhaupt nicht meins. Eine weichgespülte Version von Armenien 2015, jedoch ohne Message, dafür mit Synthesizern ohne Ende.
gruezi
eingängig, aber wirklich siegelniveau.
das ist für 2019 nix.
für den esc auch einfach zu wenig.
schade.
Zokko
In Moll oder Dur, unfassbar fade, nichtssagend und oberflächlich. Weg damit!
Thunderstruck
musikalisch sehr verwaschen,eher langweilig
voyage07
… endlich mal kein balkanesisches drama … endlich mal was leichtes aus den “schwarzen bergen” … zu dieser entscheidung gratuliere ich … stimmlich ist der beitrag einwandfrei … das lied selber ist “nett” …
zurbi
Erinnert schwer an six4one. Spannende Langeweile…
Nikolai
schmalzig, ranzig, seelenlos. Schade, oft kommt vom Balkan authentischeres, herzhaftigeres.
voyage07
… musikalisch perfekt aber insgesamt zu chancenlos …
Quiran
Eine ziemlich coole Angelegenheit, weil ein gelungener Mix aus eigener Kultur und Popmusik – gefällt mir sehr gut, wird wohl aber leider keine Chance haben.
bandido
Sorry, aber das ist von der ersten bis zur letzten Note sowas von gekünsteltem Pseudokitsch, dass auch meine erste Vermutung war (ich schwöre “Brief und Meinunger”):
Ein weiteres zusammengerührtes Machwerk aus einer Münchener musikalischen Hexenküche (alle Wissen aus welcher) hat heuer erneut den Weg zum ESC gefunden.
Aber egal, auch ohne die Beiden “Eurovisions-Zombies” überlebt der ESC einmal mehr derartig glatt gebügelte, auf Harmonie getrimmte, mit zaghaften Ethno-Zugaben versehene Rührstücke, die sich aus vielen Jahrzehnten ESC-Material nähren , die belanglose Chose in Tel-Aviv, die ohnehinn nur wenige Highlights zu bieten hat.
Somit ist auch Montenegro kein Highlight und erst recht kein “Eurovisions-Himmel” für die Truppe in Sichtweite.
disneyfan5000
Die sind im “Heaven”, der Zuschauer erleben 3 Minuten lang die Hölle. Der Song war selbst dem Siegel zu kitschig. Montenegro wo ist nur dein Mut geblieben?
stouni55
Erlich gesagt es wäre ganz klar etwas was ralf siegel komponieren würde
Aber ja chancen los
Ramirez
Großteils schwach gesungen und der Song um Jahrzehnte zu spät. :”D
disneyfan5000
Ich glaube es gab nach der Performance so einige Zuschauer in Europa, die diese Hobbysänger gerne in den Himmel geschossen hätte.
voyage07
… keine finale … passte …
disneyfan5000
Die Zuschauer klatschen, nicht weil sie von der Performance der Kindergartenbrabbelgruppe so begeistert gewesen wären, sondern weil sie froh sind das es vorbei ist. Gruselig. Schade wenn man Pennywise den Gruselclown braucht, ist er nicht da.