Im Text dieses eigenartigen Liebesliedes heisst es, ein wenig surreal: …”du sprichst von Meer und Schiffen, mein Herz wird zu einem Vogel, der sich an Deinen Arm schmiegt und Dir ueberall hin folgt….” Der deutsche Kommentator, der gute alte Ado Schlier, meinte: “…nun, mehr kann man nicht verlangen…” Eine merkwuerdige Komposition, die man sich mehrmals zu Gemuete fuehren muss, um an ihr Gefallen zu finden. Deshalb sind solche Titel am Abend der Eurovision natuerlich chanchenlos, finden aber nachher vereinzelt ihre Liebhaber.
Da hast Du eine gute Wahl getroffen @vernimann. Mit diesem außergewöhnlich melancholischen Lied ist es wie mit einer guten Flasche Rotwein. Auch meine Wenigkeit ist über die Jahre zum Liebhaber von “Mou les” von Christie Stassinopoulou geworden.
“Mein Herz wird zu einem Vogel, der sich an Deinen Arm schmiegt und Dir überall hin folgt” …was für eine Lyrik, …umrahmt von feiner, excellenter Orchestrierung. Ganz zauberhaft und wunderbar!
Die Aussage bezüglich der “vereinzelten Liebhaber” könnte hinkommen, denn wenn ich so die verschiedenen, gängigen ESC-Online-Communitys durchgehe, scheint tatsächlich so gut wie niemand den Beitrag zu mögen. Ich kann sogar diejenigen verstehen, die den Beitrag einschläfernd finden und Christie Stassinopoulou war beim ESC wohl wirklich auf der der falschen Bühne – immerhin hat sie, wenn man ihre vielseitige und von künstlerischem Wagemut gezeichnete Karriere ein bisschen unter die Lupe nimmt, später passendere Bühnen gefunden. Kurz gesagt: Als Lied wirklich schön (auch wenn ich hoffe, dass die obsessiven Liebesschwüre im Text mit einer gewissen Ironie behaftet sind, was ich der Künstlerin durchaus zutraue), als ESC-Beitrag ein Fehlgriff – wobei ich mich, wie man vermutlich rauslesen konnte, über derartige Fehgriffe bisweilen unironisch freue.
7 Kommentare
Dirkhawaii
So schöne Streicher… so melancholisch…. so erfolglos….
bandido
Im Text dieses eigenartigen Liebesliedes heisst es, ein wenig surreal: …”du sprichst von Meer und Schiffen, mein Herz wird zu einem Vogel, der sich an Deinen Arm schmiegt und Dir ueberall hin folgt….” Der deutsche Kommentator, der gute alte Ado Schlier, meinte: “…nun, mehr kann man nicht verlangen…” Eine merkwuerdige Komposition, die man sich mehrmals zu Gemuete fuehren muss, um an ihr Gefallen zu finden. Deshalb sind solche Titel am Abend der Eurovision natuerlich chanchenlos, finden aber nachher vereinzelt ihre Liebhaber.
vernimann
Christie hat liebhaber gefunden eines der Lieder des ESC das ich immer wieder anhöre
bandido
Da hast Du eine gute Wahl getroffen @vernimann. Mit diesem außergewöhnlich melancholischen Lied ist es wie mit einer guten Flasche Rotwein. Auch meine Wenigkeit ist über die Jahre zum Liebhaber von “Mou les” von Christie Stassinopoulou geworden.
“Mein Herz wird zu einem Vogel, der sich an Deinen Arm schmiegt und Dir überall hin folgt” …was für eine Lyrik, …umrahmt von feiner, excellenter Orchestrierung. Ganz zauberhaft und wunderbar!
Lane moje
Wunderschön, genauso wie der Song aus Zypern, und beide so schlecht abgeschnitten, leider! Hätte die beide in die Top 10 gewählt!
LauriP
Einmalig! Dieser Song, mit soviel Poesie.
Unvergessen!
14. Platz, aus heutiger Sicht eher indiskutabel.
pantarhei
Die Aussage bezüglich der “vereinzelten Liebhaber” könnte hinkommen, denn wenn ich so die verschiedenen, gängigen ESC-Online-Communitys durchgehe, scheint tatsächlich so gut wie niemand den Beitrag zu mögen. Ich kann sogar diejenigen verstehen, die den Beitrag einschläfernd finden und Christie Stassinopoulou war beim ESC wohl wirklich auf der der falschen Bühne – immerhin hat sie, wenn man ihre vielseitige und von künstlerischem Wagemut gezeichnete Karriere ein bisschen unter die Lupe nimmt, später passendere Bühnen gefunden. Kurz gesagt: Als Lied wirklich schön (auch wenn ich hoffe, dass die obsessiven Liebesschwüre im Text mit einer gewissen Ironie behaftet sind, was ich der Künstlerin durchaus zutraue), als ESC-Beitrag ein Fehlgriff – wobei ich mich, wie man vermutlich rauslesen konnte, über derartige Fehgriffe bisweilen unironisch freue.