Einfach nur kultig, schade dass ich damals noch zu klein für den ESC war, aus heutiger Sicht hätte das bei mir ganz vorn gelegen, aus Deutschland gab es zu Recht Höchstpunktzahl. Einfach cool, muss immer wieder grinsen, ich liebe diesen Song:-))
… ich finde die landessprachen einfach viel schöner … noch dazu sind die akzente beim englisch nicht besonders hilfreich … das country-gedoodle ist nicht meins …
Ein Beitrag mit Stil.
Gebe es doch heute noch solche Beiträge, wo Musik und nicht die Show im Vordergrund steht. Leider ist diese Zeit lange vorbei, dass ist heute nicht mehr meins.
Ach, da wird mein ESC-Herz ganz nostalgisch … ja, “wenig Show viel Musik” so war das damals und so war es zu großen Teilen besser …
… allerdings war 1975 Frankreich mein Favorit, Nicole Rieu mit ‘Et bonhour à toi L’artiste’…
Bluegrass am ESC – auch eine originelle Genrewahl, auch wenn ich die Gesangsmelodien leider ziemlich nervig finde.
Was ich jedoch entschieden zurückweisen muss, ist die Behauptung, dass es damals nur um Musik und nicht um Show gegangen sei. Der ESC ist per Definition eine Unterhaltungssendung mit Fokus auf leichter Populärmusik, seit 1968 in Farbe ausgestrahlt. Bühnenmode und Präsentation spielten schon damals eine erhebliche Rolle, und wenn das aus heutiger Sicht weniger spektakulär aussieht, dann liegt das vor allem an den technischen Möglichkeiten, die heute natürlich ganz andere sind; die vorhandenen technischen Mittel wurden aber auch schon damals ausgereizt. Musikalischer Anspruch war beim ESC vereinzelt zwar anzutreffen, wurde aber nicht gezielt gefördert, ganz im Gegenteil. Ironischerweise landete 1971 mit “Musik” von Marianne Mendt ein Beitrag, der die Kulturindustrie direkt kritisierte, auf dem drittletzten Platz. Zusätzlich bekundete der ESC riesige Mühe dabei, neuere Strömungen der Populärmusik abzudecken. Nur ein Beispiel: 1975 standen Punk und New Wave und wenig später auch Post-Punk und Synthpop gewissermassen schon in den Startlöchern, was beim ESC aber praktisch ohne Nachhall blieb. 1975 gewann den ESC ein Beitrag namens “Ding-a-dong”, und schon der Titel verrät uns, dass es da wohl nicht primär um Musik als künstlerische Ausdrucksform ging…
7 Kommentare
Lenni
Einfach nur kultig, schade dass ich damals noch zu klein für den ESC war, aus heutiger Sicht hätte das bei mir ganz vorn gelegen, aus Deutschland gab es zu Recht Höchstpunktzahl. Einfach cool, muss immer wieder grinsen, ich liebe diesen Song:-))
Dirkhawaii
Aus der Schweiz gab es auch 12 Punkte! Und aus Norwegen 10 Punkte… Für einen Folk-Song gar nicht so schlecht….
DIDI
Einfach klasse !
voyage07
… ich finde die landessprachen einfach viel schöner … noch dazu sind die akzente beim englisch nicht besonders hilfreich … das country-gedoodle ist nicht meins …
Klaus Michael
Ein Beitrag mit Stil.
Gebe es doch heute noch solche Beiträge, wo Musik und nicht die Show im Vordergrund steht. Leider ist diese Zeit lange vorbei, dass ist heute nicht mehr meins.
LaneTvoje
Ach, da wird mein ESC-Herz ganz nostalgisch … ja, “wenig Show viel Musik” so war das damals und so war es zu großen Teilen besser …
… allerdings war 1975 Frankreich mein Favorit, Nicole Rieu mit ‘Et bonhour à toi L’artiste’…
pantarhei
Bluegrass am ESC – auch eine originelle Genrewahl, auch wenn ich die Gesangsmelodien leider ziemlich nervig finde.
Was ich jedoch entschieden zurückweisen muss, ist die Behauptung, dass es damals nur um Musik und nicht um Show gegangen sei. Der ESC ist per Definition eine Unterhaltungssendung mit Fokus auf leichter Populärmusik, seit 1968 in Farbe ausgestrahlt. Bühnenmode und Präsentation spielten schon damals eine erhebliche Rolle, und wenn das aus heutiger Sicht weniger spektakulär aussieht, dann liegt das vor allem an den technischen Möglichkeiten, die heute natürlich ganz andere sind; die vorhandenen technischen Mittel wurden aber auch schon damals ausgereizt. Musikalischer Anspruch war beim ESC vereinzelt zwar anzutreffen, wurde aber nicht gezielt gefördert, ganz im Gegenteil. Ironischerweise landete 1971 mit “Musik” von Marianne Mendt ein Beitrag, der die Kulturindustrie direkt kritisierte, auf dem drittletzten Platz. Zusätzlich bekundete der ESC riesige Mühe dabei, neuere Strömungen der Populärmusik abzudecken. Nur ein Beispiel: 1975 standen Punk und New Wave und wenig später auch Post-Punk und Synthpop gewissermassen schon in den Startlöchern, was beim ESC aber praktisch ohne Nachhall blieb. 1975 gewann den ESC ein Beitrag namens “Ding-a-dong”, und schon der Titel verrät uns, dass es da wohl nicht primär um Musik als künstlerische Ausdrucksform ging…