Stilistisch befinden wir uns hier fast im 19. Jahrhundert, textlich hingegen schon beinahe im 21.: “Deinetwegen bin ich mädchenhaft, zart und kokett, deinetwegen muss ich jedes Mal erobert werden, denn dein Traum ist es, mich zu zähmen, schwach und schüchtern, während ich tapfer Widerstand leiste. (…) Ich habe meine Weiblichkeit satt, denn sie lässt dich so breitschultrig werden. Ich mag keine Männer, die nur Männer sind, sondern Männer, die Menschen sind. (…) Deinetwegen lehnt sich deine Geliebte auf. Ich bin nicht deine Beute, sondern dein Gleichgestellter.”
Gar keine Frage, das ist Feminismus. Eigentlich kaum erstaunlich, dass es ein nordeuropäisches Land war, das in dieser Hinsicht eine Vorreiterrolle einnahm.
3 Kommentare
Dirkhawaii
Der einzige dänische Beitrag, der bestimmt worden ist. Sehr melancholisch…
voyage07
… das ist wirklich sehr schwermütig …
pantarhei
Stilistisch befinden wir uns hier fast im 19. Jahrhundert, textlich hingegen schon beinahe im 21.: “Deinetwegen bin ich mädchenhaft, zart und kokett, deinetwegen muss ich jedes Mal erobert werden, denn dein Traum ist es, mich zu zähmen, schwach und schüchtern, während ich tapfer Widerstand leiste. (…) Ich habe meine Weiblichkeit satt, denn sie lässt dich so breitschultrig werden. Ich mag keine Männer, die nur Männer sind, sondern Männer, die Menschen sind. (…) Deinetwegen lehnt sich deine Geliebte auf. Ich bin nicht deine Beute, sondern dein Gleichgestellter.”
Gar keine Frage, das ist Feminismus. Eigentlich kaum erstaunlich, dass es ein nordeuropäisches Land war, das in dieser Hinsicht eine Vorreiterrolle einnahm.