Nur die ukrainische Jury hat mit einem Pünktchen UK davon abgehalten, wieder mal mit Zero Points nach Hause zu fahren. Was denkt sich das Mutterland des Pops eigentlich, solchen Schwachsinn zu schicken? Und nein, das hat nichts mit dem Brexit zu tun. Die Stimmen sind (wie in Deutschland) laut, man solle sich vom ESC zurückziehen, man sei ja eh nur der Zahlmeister. Aber seien wir ehrlich: Solche Beiträge sind Schrott und der Schrottwert ist eben tief.
Willkommen in den 80er bis 90er! Passt ja, dass er wie ein Klon von Howard Jones aussieht. Was anderes als das letzte Drittel der Rangliste würde verwundern.
Musikalisch und Kompositorisch ist der Song ja in Ordnung. Aber das gilt nur, wenn der Typ anfängt zu singen. Seine Stimme hat für mich die Lieblichkeit eines Presslufthammers und geht mir schon nach 5 Sekunden voll auf die Nerven. Uk war über die 70 Jahre hinweg viel erfolgreicher als Deutschland, deshalb ist es um tragischer das die BBC nur noch die D-Klasse zum ESC schickt. 2022 kann man wohl unter die Rubrik “ein Blindes Huhn findet auch mal ein Korn” verbuchen. Seit dem sind sie meist auf den letzten Plätzen. Das wird in diesem Jahr nicht anders sein.
Die 80er feiern ja dieses Jahr beim ESC eine Art Wiederauferstehung. Warum auch nicht? GB versucht es dieses Mal mit einer schmissigen und prägnanten Mitgrölnummer – ich könnte mir vorstellen, dass das Ding im guten Mittelfeld landen könnte. Wenn man es nur einmal am Tag hören muss, gefällt mir das Ding sehr. Bei mehrmaligen Hören allerdings nervts … Back to life am Ende gefällt mir gut (auch wenn das von Soul II Soul töller war).
The Same Procedure as Every Year, James. Beim ESC in Wien wird es dann wieder heißen: Look Mum: No Points. Mein Gott, der Song geht einem ja schon nach 1 Minute auf den Sack. Und der Sänger wirkt in dem Video so sympathisch wie Fußpilz.
Ach du Schreck! Das ist ja ganz fürchterlich. „Un, deux, trois“ damals 1976 war viel besser. Und an Verka Verduchka kommt sowieso niemand ran. Ein Rennen gegen D um den letzten Platz. Good luck, mate!
… als das letzte Mal auf Deutsch beim ESC gezählt wurde, hat es ja immerhin für Platz 2 gereicht!
Mal schaun’, wo diese musikalische Wundertüte am Ende landet…
Brit Pop der achtziger, etwas aufgemotzt. Besser geht es nicht.
Ob die BBC damit was reist? Yepp. Alles was über 50 Jahre alt ist, ruft vermutlich für den Song an. Gutes Mittelfeld.
Hier wird die Präsentation auf der ESC-Bühne in Wien entscheiden. Dieser scharfe Stechschrittsong könnte mit den richtigen Zutaten 1-2-3 zum großen Überrascher werden, der nicht nur mir gefällt!
Sehr zeitgemäß. Über‘n Kopfhörer hat das Ganze ordentlich Power. Im „Normalgebrauch“ ist es eher nervig. Mir gefällt es aber, denn es ist schön abseitig, tanzbar und partytauglich.
Nun, die Briten haben ja eigentlich schon lange aufgegeben, am ESC wirklich was zu reissen – Sam Rayder mal ausgenommen.
Das ist auch heuer so, bloss tun sies dieses Jahr mit einer fast schon trotzigen “leckt-euch-alle-doch-Mentalität”, die mir Freude macht!
Mit offenem Ausgang – von Totalabsturz bis saftiger Überraschung liegt alles drin.
Ach je… Kommen jetzt wieder die Slapsticknummern aus UK? Hat ja immer so gut funktioniert… Auch wenn das deutsche 1-2-3 natürlich etwas an Verka Serduchka erinnert, die Nummer selbst kommt mit holprigen Reimen, einer altmodischen Melodie und fragwürdiger Gesangsqualität nicht an den Charme von Latte Macchiato oder eben Lasha Tumbai heran. Gibt es wieder “United Kingdom: Zero Points” oder reicht es für mehr? Ich befürchte Schlimmes.
17 Kommentare
Boooooonie Bande
Der Song war super!!!!! keine Ahnung was ihr alle habt ❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️
disneyfan5000
Wann wacht die BBC endlich mal auf?
Grand Prix Eurovision de la Chanson
Nur die ukrainische Jury hat mit einem Pünktchen UK davon abgehalten, wieder mal mit Zero Points nach Hause zu fahren. Was denkt sich das Mutterland des Pops eigentlich, solchen Schwachsinn zu schicken? Und nein, das hat nichts mit dem Brexit zu tun. Die Stimmen sind (wie in Deutschland) laut, man solle sich vom ESC zurückziehen, man sei ja eh nur der Zahlmeister. Aber seien wir ehrlich: Solche Beiträge sind Schrott und der Schrottwert ist eben tief.
LauriP
Eins, Zwei, Drei und nichts dabei…
Eins, Zwei, Drei und ab in die Tonne.
Ramirez
Willkommen in den 80er bis 90er! Passt ja, dass er wie ein Klon von Howard Jones aussieht. Was anderes als das letzte Drittel der Rangliste würde verwundern.
disneyfan5000
Musikalisch und Kompositorisch ist der Song ja in Ordnung. Aber das gilt nur, wenn der Typ anfängt zu singen. Seine Stimme hat für mich die Lieblichkeit eines Presslufthammers und geht mir schon nach 5 Sekunden voll auf die Nerven. Uk war über die 70 Jahre hinweg viel erfolgreicher als Deutschland, deshalb ist es um tragischer das die BBC nur noch die D-Klasse zum ESC schickt. 2022 kann man wohl unter die Rubrik “ein Blindes Huhn findet auch mal ein Korn” verbuchen. Seit dem sind sie meist auf den letzten Plätzen. Das wird in diesem Jahr nicht anders sein.
Göttin des ESC
Ach nö… Grauslig.
zrhdus
Die 80er feiern ja dieses Jahr beim ESC eine Art Wiederauferstehung. Warum auch nicht? GB versucht es dieses Mal mit einer schmissigen und prägnanten Mitgrölnummer – ich könnte mir vorstellen, dass das Ding im guten Mittelfeld landen könnte. Wenn man es nur einmal am Tag hören muss, gefällt mir das Ding sehr. Bei mehrmaligen Hören allerdings nervts … Back to life am Ende gefällt mir gut (auch wenn das von Soul II Soul töller war).
disneyfan5000
The Same Procedure as Every Year, James. Beim ESC in Wien wird es dann wieder heißen: Look Mum: No Points. Mein Gott, der Song geht einem ja schon nach 1 Minute auf den Sack. Und der Sänger wirkt in dem Video so sympathisch wie Fußpilz.
SwissPapa
Ach du Schreck! Das ist ja ganz fürchterlich. „Un, deux, trois“ damals 1976 war viel besser. Und an Verka Verduchka kommt sowieso niemand ran. Ein Rennen gegen D um den letzten Platz. Good luck, mate!
LaneTvoje
… als das letzte Mal auf Deutsch beim ESC gezählt wurde, hat es ja immerhin für Platz 2 gereicht!
Mal schaun’, wo diese musikalische Wundertüte am Ende landet…
turout
Brit Pop der achtziger, etwas aufgemotzt. Besser geht es nicht.
Ob die BBC damit was reist? Yepp. Alles was über 50 Jahre alt ist, ruft vermutlich für den Song an. Gutes Mittelfeld.
tommymuc
Hier wird die Präsentation auf der ESC-Bühne in Wien entscheiden. Dieser scharfe Stechschrittsong könnte mit den richtigen Zutaten 1-2-3 zum großen Überrascher werden, der nicht nur mir gefällt!
treppi
Sehr zeitgemäß. Über‘n Kopfhörer hat das Ganze ordentlich Power. Im „Normalgebrauch“ ist es eher nervig. Mir gefällt es aber, denn es ist schön abseitig, tanzbar und partytauglich.
Anke Lenze
… das schreib’ ich jetzt mal gaaanz klein … mir gefällt der Song … pssst!
wolli
Nun, die Briten haben ja eigentlich schon lange aufgegeben, am ESC wirklich was zu reissen – Sam Rayder mal ausgenommen.
Das ist auch heuer so, bloss tun sies dieses Jahr mit einer fast schon trotzigen “leckt-euch-alle-doch-Mentalität”, die mir Freude macht!
Mit offenem Ausgang – von Totalabsturz bis saftiger Überraschung liegt alles drin.
Grand Prix Eurovision de la Chanson
Ach je… Kommen jetzt wieder die Slapsticknummern aus UK? Hat ja immer so gut funktioniert… Auch wenn das deutsche 1-2-3 natürlich etwas an Verka Serduchka erinnert, die Nummer selbst kommt mit holprigen Reimen, einer altmodischen Melodie und fragwürdiger Gesangsqualität nicht an den Charme von Latte Macchiato oder eben Lasha Tumbai heran. Gibt es wieder “United Kingdom: Zero Points” oder reicht es für mehr? Ich befürchte Schlimmes.