Claudio Villa Non andare piu lontano

  • 11. Platz
  • 4 Pts.
  • Final

Im Jahr 1967 erreichte Claudio Villa mit dem Lied «Non andare piu lontano» für Italien den 11. Platz beim Eurovision Song Contest.

7 Kommentare

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  1. Mr-Grandprix

    Das Spannende an diesem Jahrgang ist nicht das von Claudio Villa vorgetragene Schmachtchanson „Non andare piu lontano“ (Musik: Gino Mescoli, Text: Vito Pallavicini).

    Spannend hingegen ist das tragische Ende von Villas Konkurrent Luigi Tesco. Wie in Italien üblich, traten beide in San Remo zum Wettbewerb an, Tesco mit seiner Eigenkomposition „Ciao amore ciao“, das zuerst er vortrug, nach ihm mit einer anderen Version seine Freundin Dalida . Das Lied stürzte beim Publikum ab und erreichte nur 38 von 900 (!) möglichen Stimmen . Sowohl er als auch Dalida wurden dann von der Fachjury für das Finale ausgeschlossen. Keine 12 Stunden später fand Dalida Tesco erschossen in seinem Zimmer 219 im San Remo Hotel Savoy. Da ein (seltsamer) Abschiedsbrief gefunden wurde, ging man von einem Selbstmord aus, so dass die kriminalistische Untersuchung sehr oberflächlich verlief und auch keine Obduktion stattfand. Jahrzehnte später haben eifrige Journalisten Material zusammengetragen, das den Schluss nahelegt, Tesco sei entweder einem Raubmord zum Opfer gefallen (weil ein von ihm am Vortag gemachter im Casino gemachter Gewinn nie gefunden wurde) oder dass der eifersüchtige Ehemann Dalidas den Mord beging, der sich 3 Jahre später erschoss.

    Seit 2006 gibt es in Ricaldone (Piemont) ein TENCO-Museum. Seit 1974 wird ein nach ihm benannter TENCO-Preis international an Liedermacher (Cantautore) vergeben.

    Hier die deutsche Übersetzung des Chansons „Ciao amore, ciao“:

    „Der gewohnte Weg, weiß wie Salz,/Der Weizen, der wachsen soll, die Äcker, die zu pflügen sind./Jeden Tag schauen,/Ob es es regnet oder die Sonne scheint,/ Um zu wissen, ob man morgen lebt oder stirbt, / Und eines schönen Tages sagen, es reicht, und fortgehen.

    Lebwohl, Liebling,/ Lebwohl, Liebling, lebwohl, Liebling, lebwohl./ Lebwohl, Liebling, / Lebwohl, Liebling, lebwohl, Liebling, lebwohl.

    Weit weggehen, / Um eine andere Welt zu suchen, /Lebwohl sagen zum Hof, / träumend fortgehen. /Und dann tausend Wege, grau wie Rauch,/ sich in einer Lichterwelt wie ein Niemand fühlen. /Hundert Jahre an einem einzigen Tag überspringen, / Von den Ackerwagen / Bis zu den Flugzeugen am Himmel./ Und nichts verstehen und das Verlangen haben, zu dir zurückzukehren.

    Lebwohl, Liebling,/ Lebwohl, Liebling, lebwohl, Liebling, lebwohl./ Lebwohl, Liebling, / Lebwohl, Liebling, lebwohl, Liebling, lebwohl..

    Nichts können in einer Welt, die alles kann / Und nicht einmal einen Heller haben, um zurückzukehren.

    Lebwohl, Liebling,/ Lebwohl, Liebling, lebwohl, Liebling, lebwohl./ Lebwohl, Liebling, / Lebwohl, Liebling, lebwohl, Liebling, lebwohl.“

    Es möge sich jeder sein Urteil bilden über die Qualität der zur Diskussion stehenden Lieder.

  2. Lane moje

    Finde ich nicht gerade berauschend diese Nummer, die Stimme empfinde ich sogar als leicht nervig! Bei den leiseren Tönen klingts angenehmer!

  3. Bellamusica

    Ja sicher etwas altmodisch aber ein grosser Sänger….er interpretierte Granada wie kein anderer, Luna Rossa usw…….

  4. voyage07

    … ein beitrag für meinen urgroßvater …

  5. mister grand prix

    Italien kam zwar nach vierzehn Jahre zum eurovision song Contest 2011 zurück aber Überzeugte mich genauso wenig wie dieser beitrag von 1967

  6. Dirkhawaii

    Der italinienische Tenor schmettert altmodisch sein melancholisches Lied…

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