Die Geschichte zeigt, dass es dieses Musik-Genre in der Regel eher schwer hat beim Songcontest.


3. Platz – Italien – 2015

Der einzige wahre Erfolg mit Popoper verzeichnete Italien mit «Grande Amore». Im Jahr 2015 hätte das Tenor-Trio Il Volo bei einem reinen Publikumsvoting den ESC gewonnen. Doch die Fachjuries sorgten dafür, dass es den drei jungen Tenören «nur» für einem dritten Platz reichte.


6. Platz – Kroatien – 1995

Kroatien setzt im Jahr 1995 auf «Nostalgija». Hierzu wurde die Retortenband Magazin gegründet und dieser dann noch die Sopranistin Lidija Horvat-Dunjko zur Seite gestellt. Der Beitrag aus der Feder von Tonic Huljić, dem Ralph Siegel des Balkans, landete auf dem 6. Platz.


8. Platz – Estland – 2018

Pompös war nicht nur Elina Nechayevas Beitrag «La Forza» – sondern auch die Inszenierung. Der textilreiche Rock ihres Trickkleides diente als Leinwand für eindrückliche Visuals. Fachjuries sowie TV-Publikum waren begeistert – Platz 8.


9. Platz – Australien – 2019

Völlig abgespact präsentierte sich Australien beim ESC 2019. Die Down-Under-Diva Kate Miller-Hedike besang stangenschwingend die postnatale Depression und schaffte es damit in die Top Ten.


13. Platz – Rumänien – 2013

Wummernde Bässe und das Crescendo des rumänischen Countertenors Cezar sorgten im Jahr 2013 für eine Kontroverse. Die etwas groteske Darbietung von «It’s My Life» landete auf dem 13. Platz.


13. Platz – Kroatien – 2017

Eine volle Ladung Pathos bescherte uns Kroatien im Jahr 2017 mit «My Friend». Interpret Jacques Houdek wechselt in seinem geigengeschwängerten Beitrag unvermittelt zwischen zuckersüssen Pop- und dröhnender Baritonstimme. Die Disney-Nummer landet auf Platz 13.


15. Platz – Slowenien – 2007

Im Jahr 2007 jodelte Alenka Gotar lautstark gegen die Windmaschine. Die schräge Diva erreichte mit «Cvet z juga» für Slowenien aber nur den 15. Platz.


15. Platz – Frankreich – 2011

Der mit 21 Jahren «jüngste Tenor der Welt», Amaury Vassili, galt im Jahr 2011 im Vorfeld bei den Buchmachern als sicherer Sieger. Bei seinem Auftritt wirkte der korsische Tenor dann aber etwas verpeilt, und seine vergeigten Töne in «Sognu» wurden mit einem 15. Platz abgestraft.


21. Platz – Schweden – 2009

Im Jahr 2009 schickte Schweden «La Voix» zum Grand Prix. Die Opernsängerin Malena Ernman knurrte und gurrte sich durch ihren Beitrag und stiess beim Publikum auf wenig Gehör: Fünftletzte.