Duo Datz Kan

  • 03. Platz
  • 139 Pts.
  • Final

Im Jahr 1991 erreichte Duo Datz mit dem Lied «Kan» für Israel den 3. Platz beim Eurovision Song Contest.

24 Kommentare

Kommentieren →
  1. Orson Wellness

    Wieder mal Qualitätsware aus Israel mit etwas angestaubtem Konzept. Aber nachdem die Vorjahre wesentlich schlechter für Israel liefen, lässt sich die Rückkehr zur Avi-Toledano-Dramaturgie verstehen.

  2. songtim

    Kriegslied halte ich aber dennoch für eine übertriebene Bezeichnung

  3. songtim

    Tolles, wunderbar interpretiertes und gesungenes Lied, verdiente Platzierung. Manchmal kann man sich bei schöner Musik übertriebene seitenlange Diskussionen sparen, auch wenn der Inhalt wichtig sein mag!

    • bandido

      Na was denn nun?
      Ist der Inhalt nun wichtig oder nicht?

      Mit Verlaub: Es ist schon ein ungeheuerlicher Vorgang, wenn ausgerechnet ein „songtim,“ der vor allem mit einsilbig nichtssagenden Kommentaren wie „schön“ „nicht schön“ „well done“ „geht so“ „schlecht“ usw. hier auffällt, seinen Kommentatoren-Kollegen, die sich inhaltlich fundiert und tiefgründig äußern, vorschreiben will, wie deren Maß und Länge ihrer Kommentare zu sein hat.

      Darüber hinaus ist es mehr als zweifelhaft in einem „tollen wunderbar rhythmisch interpretierten Lied“ (natürlich ist es das) die textliche Botschaft einfach auszublenden.

      „Kan“ ist nun einmal ohne Zweifel verschieden interpretierbar, nicht unumstritten in seiner Wirkung auf mögliche Sichtweisen.
      Daher hatten die unterschiedlichen Interpretationen von mir und „Mr-GrandPrix“ seine spannende Berechtigung.

  4. Mr-Grandprix

    Ach @bandido, wie überbietend deine Deutlichkeit auch sein mag, dem Lied Friedfertigkeit zu attestieren: du begründest das ausschließlich mit der Verszeile von den Nachbarn, denen das Haus gastfreundlich offen stünde. Mit diesen Nachbarn sind aber – wie aus dem Gesamttext unabweislich hervorgeht – doch nur jene gemeint, mit denen man gemeinsam aufgewachsen ist, mit denen man dieselbe Lebensweise (HIER!) teilt und mit denen man vor allem in der Jugend (HIER!) den kleinen Gottesacker VERTEIDIGT hat. Gegen wen wohl??? Die in den Medien kolportierte Friedensmission des Lieds beruht auf der englischen Fassung, die mit dem hebräischen Originaltext nichts gemein hat.

    • bandido

      Stimmt @Mr-Grand prix.
      Die englische Übersetzung und der Original Text lassen in der Interpretation des Selbigen tatsächlich unterschiedliche Schlüsse zu.
      Ein sehr patriotischer Text, der als Kriegsdienst verstanden werden kann.

  5. Mr-Grandprix

    Zuerst das einzig Positive: Orna Datz-Cohen ist eine wunderschöne Frau! Das Lied („KAN“ = „HIER“) aber ist ein KRIEGSLIED. Das drückt die durchaus mitreißende Kibbuzmusik aus, das zeigt sich in der bisweilen fast schon paramilitärischen Choreographie. Und dann der Text! Ach bandido und alle, die ihr den Text einfach nicht versteht: Das ist EXTREMSTER Nationalismus, ist überhaupt nicht „friedfertig“ gemeint, sondern in der typischen Argumentationsweise der Siedler: Dieses Land gehört uns, wir haben es urbar gemacht und wir haben ein zweitausend Jahre währendes Recht auf dieses Land. Hier die Übersetzung einiger Originaltextstellen: … HIER ist mein Zuhause, HIER wurde ich geboren … HIER sind die Freunde, mit denen ich aufwuchs … Und ich habe keinen andern Platz auf der Welt. … HIER trank ich Wasser vom Brunnen. … HIER begrünte ich die Wüste mit Gras … HIER sind meine Kinder geboren … HIER baute ich mein Zuhause mit meinen eigenen beiden Händen … HIER bist auch du mit mir und HIER sind alle meine 1000 Freunde … Und nach 2000 Jahren ist meine Wanderschaft zu Ende. … HIER stellte ich meinen Tisch auf … ein Stück Brot und frische Blumen … ich öffnete die Tür zu den Nachbarn … und wir grüßen jeden, der kommt, mit ‚Ahalan‘ … – Glaubt mir, mit den Nachbarn sind sicher NICHT die Palästinenser gemeint. Darin unterscheidet sich dieses Lied auch von seiner weltanschaulichen Tendenz her grundsätzlich vom „Hallelujah“ der Gali Atari aus dem Jahr 1979, das ein wirkliches Friedenslied und nicht im mindesten nationalistisch war.

  6. Phil

    mal von allen politischen statements abgesehen, der song hat einen sackstarken Rythmus und Aufbau

  7. Mr-Grandprix

    In andern Worten: Es sagt doch etwas über Israel und über unser politisch-moralisches Verhältnis zu diesem Land aus, dass wir dessen Patriotismus nicht nur nicht befremdlich finden, sondern sogar noch als Friedensansage an die Welt (um-)interpretieren …

  8. bandido

    @Mr-Grandprix: Ach, Mr-Grandprix, die Annahme Deinerseits, dass ich und all die Anderen den Text dieses Liedes nicht verstehen, finde ich eine nicht zutreffende Einschaetzung! Du stuftst den Text und die Praesentation als Kriegslied ein, was ich selbst nach Deiner recht ausfuehrlichen Uebersetzung einiger Textzeilen keinsfalls so sehe. Mir waren, wie wahrscheinlich auch A. Gussios vom EurovisionsClubGermany, die wesentlichen Textpassagen und die Entstehungsgeschichte dieses Liedes aus den serioesen Medien bekannt, ohne dass unser hebraeisch „sattelfest“, wie Du es nennst, ist. Dennoch danke ich Dir ausdruecklich fuer die ergaenzende Uebersetzung und komme daher, in nicht zu ueberbietender Deutlichkeit zu dem Schluss, dass es sich hier KEINESFALLS UM EIN KRIEGESLIED HANDELT! …. Es ist unbestritten ein sehr patriotischen Lied, was ich bereits in meinem ersten Kommtentar 02/2011 zum Ausdruck gebracht habe, begruendet auf die Tatsache, dass der Text eine Bekenntniss zum Geburtsort beinhaltet…. Es wird aber auch gesungen, dass Nachbarn willkommen sind (Hier ist mein Tisch ……usw. …jeder ist in meinem Haus willkommen .. usw und sofort..) und genau hier liegt fuer mich und meine Einschaetzung der Schluessel, um zu einem abschliessenden Urteil zu kommen.Ich habe Deine Eintraege zu diesem Beitrag genauestens und vor allem ernsthaft studiert und kann Deine Interpretation nicht nachvollziehen.Was die Praesentation betrifft, nun, das ist die Choreographie, die es aus Israel sehr oft gegeben hat, und an die man sich 1991 gewoehnt hat. Zugegeben, im Refrain, wenn „KAN“ gesungen wird, sind Faeuste zu sehen, was ich jetzt nicht ueberwerten wuerde, es sei denn, man moechte dies gerne tun. …. Ich faende es im Uebrigen sehr interessant und spannend was Andere auf diesem Forum darueber denken.

  9. IgorB

    Es war ein HAMMERJAHR und es hätte einige verdiente Gewinner gegeben. Schweden hat mich dann eher geärgert.

  10. bandido

    Yisra´el also mal wieder sehr patriotisch, ganz im Stile von „Hora“ und „Hi“ Anfang der 80iger Jahre.Engagierter, durchaus mitreissender Beitrag: „Hier ist mein Haus, mein Fenster, mein Tisch, ein Stueck Brot, frische Blumen…jeder kann in mein Haus hereinkommen“… in Kriegs-Zeiten, in denen dieser Song entstanden sein soll, eine schoene Botschaft!

  11. Markhor

    An diesem Abend meine Nr.1 – aber Carola war schon auch gut!

  12. sisterchristina

    …auch meine Nummer eins….von allen und seit immer…

  13. Urmel

    Auf meiner „Gute-Laune-Skala“ GANZ weit oben!!!

  14. Fisk

    Der Song ist viel besser als andere Beiträge aus Israel. Aber läuft nach einem Muster, das für Israel sehr typisch – und meistens erfolgreich – ist. Biem Hören des Titels wird Einem doch etwas langweilig. Etwas überbewertet.

  15. thallula1

    Ein HAMMERSONG!!! Hätte gewinnen oder zumindest Frankreich überholen müssen!!!

  16. Tiger

    Das weibliche Datz ist sehr hübsch, ansonsten typische Kibbuz.Musik

  17. Dirkhawaii

    Ich fand den 3. Platz etwas überbewertet….

  18. rainman54

    da möchte man ein bißchen hebräisch verstehen und gleich mittanzen***

  19. Alex

    Bester israelischer Beitrag
    In dem Jahr war Zypern aber eindeutig die NR 1

  20. ESCsverigepower

    klingt stark nach costa cordalis hit – pan.
    aber das schwächt den song nicht. für mich # 47 meiner alltime-esc-hitparade.
    einer der besten israelischen beiträge ever.

Beitrag kommentieren